Heute kein Foto für dich

... oder für sonst irgendwen. Das ist nämlich ein Scan. Ich halte mich für eine solche Selbstverständlichkeit, dass es mir genügt, mehrmals täglich in den Spiegel zu schauen. Ich sollte wirklich meinen Make-Up-Artist verklagen.

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Der Einfachheit halber

Habe gestern abend mal mit meiner großen Bambusfeder und Tusche rumgekrakelt. Ganz einfache Formen, nur Kreise und Linien und alles was an Zufällen sonst noch so mitkam.

UMARMUNG

Den Rücken zur Wand ist meine Front ganz wund gerieben, rot und grell von Schmerz, Trauer, Wut oder Entsetzen; alles ein Gefühl, alles kein Gefühl mehr. Nicht nur eine Geste, löst eine Umarmung das Unglück aus meiner Brust, verbindet mich mit Atemzügen. In meinem Rücken der weite Raum, in dem ich meine Flügel ausbreiten kann. … Weiterlesen UMARMUNG

Bottom

Bevor ich wieder etwas in die Serie (Bild im Link in großer Version) bringe, was sie mir verleidet, habe ich jetzt diese drei Bilder zusammengestellt. Ich bin seit drei Abenden dabei, seit ich vor ein paar Tagen beim Einschlafen die Idee hatte, mal eine Zeichnung vom Fußboden aufzubauen. Da das in Bleistift blöd aussieht, habe … Weiterlesen Bottom

Übungen zum Aufwachen

Gerade lerne ich den Wert eines Skizzenbuches kennen und auch den Wert einer tatsächlichen Skizze - das was ich oft so bezeichne, sind fertig ausgeführte Bilder, die ich aber nicht als "Werke" betrachte. Ich habe mit Bleistift ein paar Traumbilder festgehalten, die mir beim Einschlafen durchs Hirn geflimmert sind. Das hier hat damit nix zu … Weiterlesen Übungen zum Aufwachen

Geometrie meines Geistes

 Wer bin ich, wenn ich gerade nicht in Funktion (Arbeitnehmer, Mutter, Tochter, Patient, etc.) bin? Das Schöne an dieser Frage ist, dass sie gerade in einem großen Raum von einer Wand an die andere echot und ich habe noch keine Ahnung wie viele Dimensionen dieser Raum eigentlich hat. Das Bild ist ein Geschenk meines geschundenen … Weiterlesen Geometrie meines Geistes

Mit einem Stern fing alles an

Ich habe ja vor einiger Zeit schon immer mal wieder geschrieben, dass ich an einem Tarot-Deck zeichne. Ich denke, dass es aus dem einen oder anderen Grund nicht fertig gestellt wird, deshalb habe ich meine Lieblingsmotive auf einem Bogen (größere Version im Link) zusammengestellt. Der Stern war das erste Motiv, davon gibt es mehrere Versionen, … Weiterlesen Mit einem Stern fing alles an

Roh

Wenn ich endlich die Zeit von mir abgeschüttelt habe und nicht mehr ständig auf die Uhr sehen muss, dann weiß ich nicht mehr genau wer ich bin. Mein Essen verwundet meinen Teller und meine Sprache verselbständigt sich, um mir zu zeigen, wozu ich fähig bin, wenn ich mich schreiben lasse, wenn ich mich gehen lasse, … Weiterlesen Roh

Sorgenband – Zug

In letzter Zeit habe ich so sorgenvoll über Dinge nachgegrübelt, dass ich diese Stunden und Gedanken in einer fassbaren Form festhalten wollte. Zwei Dinge sind dabei entstanden: Zum einen das Sorgenband; kann ich etwa fünfmal um mein Handgelenk wickeln oder um meinen Hals. Die Garne habe ich selbst gesponnen und zum Teil selbst gefärbt. Es … Weiterlesen Sorgenband – Zug

Kunst und Kontext

Ich mache mir ja häufiger so meine Gedanken darüber, ob die größere Kunst darin liegt, dass ein Kunstwerk ohne Kontext funktioniert - also jeder schaut es an und versteht und rezipiert es auf eine ähnliche Weise oder aber den Betrachter spüren zu lassen, was ich fühlte, dachte und sagen wollte. Illustrationen muss ich hier mal … Weiterlesen Kunst und Kontext