Blicke – Monotypie

Wie versprochen, kommt hier die erste nachgearbeitete Monotypie. Stimmt eigentlich nicht ganz, aber ich mochte meinen Waschbär so sehr, dass ich ihn nicht hochladen wollte.

Die Farbe wurde mit Spatel auf eine A5-Glasplatte unregelmäßig aufgebracht und danach mit rauem sehr schweren Aquarellpapier abgenommen. Die Linien haben mich so an Augen erinnert, deshalb habe ich ein bisschen zu Schmetterlingsküsschen, sich auflösenden Schrecken und Wimpernvorhängen gezeichnet. Von den in Essen erworbenen Pigment-Linern bin ich inzwischen sehr begeistert, da ich aus meiner Tusche eine cultura tinta gemacht habe – vielleicht habe ich versehentlich reingeniest – sie stehen den sehr feinen durch Spatel entstandenen Linien in nichts nach.

Ich weiß gar nicht, ob Schmetterlingsküsschen noch so sehr Allgemeingut sind wie ich denke. Diese sehr poetische Liebkosung habe ich mal von einem sehr sinnlichen Mann gelernt aber nie wieder erfahren, deshalb frage ich mich ob das inzwischen ausgestorben ist. Also doch wieder Peter Greenaways brutal-sinnenfreudige Geschmacksorgien ansehen…

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