Cutting strings

Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll, zusammenhangslos, wie üblich.

Meine textil-malerischen Mischwesen nehmen Gestalt an. Ich habe ein Kakemono verschenkt, dessen eigentlicher Bildteil aus einer Wortschatzübung und einer kleinen Illustration besteht. „Wortschatzübung“ klingt wirklich unromantisch – als ich neulich zum wiederholten Male einen meiner Schundromane las, kam es mir irrsinnig lustig vor, mir mal ein paar Seiten vorzunehmen und sie einfach zu negieren. Stilistisch ist das so eine Art sarkastisch-unangenehme Fummelszene mit gewaltätigen Elementen. Allerdings nicht so abwegig, wie man vielleicht glaubt.

„Er gibt ihr einen Schubs und kontrolliert ob sie auch neben dem Bett liegt. Leider ist sie direkt auf die Füße gefallen.“

Ansonsten nähe ich viel und übe mich in einer sehr französischen Tradition: Nimm etwas, was es schon gab und mach mit deinen eigenen Mitteln etwas Neues draus. Ein Ausschnitt aus einem „Heads up“-Comic für meine Arbeitskollegen und ich habe heute ein Stoff-Panel für ein Mike Mignola-Fanart vorbereitet.

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