Am Rande – Säume und Nähte

Auch eine Form von Strichen: Nähte. Zu Schneidern ist eine weitere Leidenschaft von mir, der ich in der letzten Woche nachgegangen bin. Da ich leider nicht so viel Zeit erübrigen kann, um wirklich komplett von vorn etwas zu beginnen, habe ich zwei bereits vorhandene Kleidungsstücke verändert. Ein Top wurde mit einem halben Meter Jersey zu einem knielangen Kleid in Tulpenform mit Taschen. Eine Hose mit etwas zu kurzen Beinen wurde am oberen Saum mit einem doppelten Shirtsaum aus einem alten T-Shirt versehen, so dass der Schritt nun etwas tiefer hängt und die Hose bequem auf der Hüfte sitzt, während die Beine bis zum Boden gehen.

Nachdem ich gestern vom Einkaufen (tatsächlich muss man als Pankower ja nach Moabit oder Wedding um mal in einem türkischen Supermarkt einkaufen zu gehen) kam, „streifte mich auf dem Heimweg etwas am Hut“: drei Blätter und Ahornflügel. Ich habe sie für ein kleines Collagen-Experiment benutzt, das Eingang in die Kinderbuch-Illustration finden wird.

Ansonsten fehlt mir die Zeit, mich so fallen zu lassen, dass ich mehr als Handwerk zustande bringe. Kleine Fetzen besuchen mich manchmal im Traum, aber die Traurigkeit über den Stress auf meiner Arbeit frisst sie auf. Mir fehlt der Schlaf.

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