Das du anbieten

Nachdem ich gestern Abend das erste Mal seit Dezember wieder auf einem Konzert war – Vorband war übrigens dieses wundervolle Duo – habe ich mich den heutigen Tag über ins Koma begeben. Das macht mich inkontinent an Farbe, die sich einfach auf das Papier verirrt hat. Ein lustiges Gefühl, nicht zu wissen, was daraus wird. In meiner Vorstellung irgendein weirdes Comic, darauf hätte ich mal wieder Lust. Ich habe den Nachmittag über an einer Art „Gefühlsschrift“ rumgesponnen, die man wahrscheinlich in so einer Art Notenpapier schreiben müsste, da sie sich selbst kommentiert. Es gibt die Ebene dessen was gesagt wird, kann man hübsch in Kalligrafie machen – der blaue Linienzug bedeutet für mich „DU“. Und dann gibt es die Ebene unter und über den Linien. Darunter ist eine Art Wahrheitsebene (als Tipp zum Verständnis empfehle ich China Mievilles „Stadt der Fremden“ zu lesen), darüber ist eine Art Realitäts-/Umgebungsebene, die ggf. einen Kontext von Zeit und Ort herstellen kann, wenn man das möchte. Für manche Dinge, die gesagt werden, ist das ja wichtig.

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2 Gedanken zu “Das du anbieten

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