Testbild

Ich bin ungewöhnlich spät dran heute, nicht wahr? Es liegt nicht an mir, die Bahn hat beschlossen, dass Norden inzwischen Osten ist, weshalb ich panisch im Zug nach Stralsund saß, der sich langsam vom Gesundbrunnen an der Prenzlauer Allee in Richtung Lichtenberg vorbeilümmelte. Aber wenn man die Stücke eines Puzzles oft genug nach oben wirft, fallen sie irgendwann in der richtigen Ordnung wieder runter. Das hier? Ach das, das ist nur das Geräusch in meinem Kopf. Alle Gedanken sind auf einmal da, ohne dass sie einem Gefühl zugeordnet werden können, das sie in das Muster meines Daseins einordnet – das ist nur das Testbild. Gedanken: Check. Hunger: Check. Sentimentalität: Check. Das, woran ich gerade arbeite, sieht nur sentimental aus. Es ist das Parallelstück zu Sösteren, einer Arbeit, die ich vor ungefähr zwei Jahren gemacht habe, nur diesmal etwas mehr Nibelungen, es gibt sogar einen Drachen.

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