Muscheleien

In dieser Woche habe ich nur an dem Gemälde (Bild, Kunstwerk – eine Zeichnung ist es jedenfalls nicht) für die Erzlinde gemalt. Neben Carmen, Klimt und Flamenco sowie einer ziemlich interessanten Recherche zu Schamlippen ist mir auch Ernst Haeckel wieder in die Hände gefallen – namentlich mit seiner Darstellung einer Tridacna squamosa.

Wer bei dem Wort „Schamlippen“ schon hängen geblieben ist: Ich habe überlegt, ob ich es anders ausdrücken sollte – Labien ist zum Beispiel ein schönes Wort. Neben dem rechtlichen Aspekt (am besten auf Fotos sähen wir immer alle aus wie Hermaphroditen) ist es auch immer ein bisschen eine Gewissensfrage explizit sexuelle Inhalte in irgendeiner Form anzubieten – sei es nun als Bild oder auch in Worten. Die Grenze zwischen gutem Geschmack, gesellschaftlicher Prüde… äh, Akzeptanz wollte ich sagen, Vulgarität und simpler Lust an der Provokation scheint mir eine fließende zu sein.

Ein Gedanke zu “Muscheleien

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