Außerhalb

Ich befinde mich heute in der seltenen Lage, diesen Text nicht vorgeplant zu haben. Warum? Ich war seit Donnerstag unterwegs und kehrte immer nur nachts zum Schlafen heim, meist gefühlserschöpft. Viel gearbeitet habe ich deshalb die letzte Woche nicht. Ich habe mich lieber einen Hügel runtergerollt und meine Füße in den Wannsee gesteckt (nicht zu empfehlen, der ist noch saukalt) und Gespräche mit spannenden Menschen geführt, was ich irgendwie auch als Kunstform empfinde. In einem Gespräch schafft man manchmal so schöne und bunte Tableaus und trotzdem kann man sie nicht mitnehmen und an die Wand hängen, sondern man kann sich nur an ihre fragile Schönheit erinnern, wenn man sie am Gesprächsende wie eine Sandburg einfach ganz reuelos einreißt.

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